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Thor Heyerdahl warfare überzeugt: Die polynesische Kultur hat ihren Ursprung in Peru. Doch konnten die Menschen vor 1500 Jahren wirklich die Weiten des Pazifischen Ozeans überqueren? Um das zu demonstrieren, baute der Norweger ein einfaches Floß und begab sich mit fünf Begleitern auf die abenteuerliche Fahrt. Und tatsächlich erreichte er nach a hundred and one Tagen sein Ziel - der Fachwelt und aller Gefahren zum Trotz...

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A Sliver of Stardust

From Marissa Burt, writer of Storybound, comes a richly imagined heart grade myth loosely encouraged by way of the rhymes of mom Goose. filled with magic and secret, A Sliver of Stardust is the correct experience for enthusiasts of A Wrinkle in Time or The Emerald Atlas. Wren Matthews notion she’d outgrown nursery rhymes decades in the past.

Biggles and the Black Peril

While 0 visibility forces Biggles to land his Vandal amphibian plane at the North Sea he thinks he's simply acquired a place of aeroplane hassle. larger difficulty is forward for Biggles whilst he's taking an unchartered journey in a flying boat manned by means of 'Blackbeard' - a cohort of the Russian Airfleet and partner in a plot to bomb Britain.

Jaguars and Electric Eels (Penguin Great Journeys)

A good, leading edge and stressed philosopher, the younger Humboldt (1769-1859) went on his epochal trip to the recent global in the course of a time of progressive ferment throughout Europe. This a part of his matchless narrative of experience and medical learn makes a speciality of his time in Venezuela - within the Llanos and at the Orinoco River - using and paddling, restlessly and fortunately noting the intense issues on each hand.

Redwall (Redwall, Book 1)

Ideal for lovers of C. Alexander London's The Wild Ones, and Mrs. Frisby and the Rats of NIMH. The query in this first quantity is resoundingly transparent: What can the peace-loving mice of Redwall Abbey do to shield themselves opposed to Cluny the Scourge and his battle-seasoned military of rats? If simply that they had the sword of Martin the Warrior, they may have an opportunity.

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Trotzdem wußten wir, daß dieser Mann sich in Amerika durch seinen erfolgreichen Einsatz als Flieger während des Krieges einen Namen gemacht hatte. Außer unserem sichtlich bettlägerigen Wirt waren zwei energische junge Presseleute zur Stelle, die förmlich strotzten von Ideen und Entschlußkraft. In dem einen erkannten wir einen angesehenen Korrespondenten wieder. Bei einer Flasche gutem Whisky erklärte unser Wirt, daß er an unserer excursion interessiert sei. Er erbot sich, uns das notwendige Kapital zur Verfügung zu stellen, wenn wir damit einverstanden wären, uns für Artikelserien und Vortragstourneen nach der Heimkehr zu verpflichten. Wir wurden schließlich einig und stießen auf eine glückliche Zusammenarbeit zwischen »Geldgeber« und Expeditionsteilnehmern an. Von nun an sollten unsere ökonomischen Probleme gelöst sein. Sie wurden von Presseleuten übernommen und brauchten uns nicht mehr zu bekümmern. Unverzüglich sollten Hermann und ich beginnen, Mannschaft und Ausrüstung zu besorgen, das Floß zu bauen, um vor Beginn der Stürme abzufahren. Am nächsten Tag kündigte Hermann seinen Posten, und wir gingen ernstlich an unsere Aufgabe. Ich hatte bereits die Zusage vom Versuchslaboratorium der Luftwaffe bekommen, eine solche excursion sei außerordentlich geeignet, ihr Ausrüstung zu erproben. Sie wollten mir alles und noch mehr durch den »Explorers membership« zur Verfügung stellen, worum ich gebeten hatte. Unsere wichtigsten Aufgaben waren weiterhin, vier brauchbare Männer zu finden, die bereit waren, mit uns auf das Floß zu gehen, und Proviant für die Reise anzuschaffen. Eine Gruppe von Menschen, die miteinander auf einem Floß über den Ozean treiben sollen, muß sehr sorgfältig ausgesucht werden, sonst gibt es Krach und Meuterei nach wenigen Wochen Isolierung auf dem Meer. Ich wollte das Floß nicht mit Seeleuten bemannen. Einmal verstanden sie kaum mehr von der Floßschifferei als wir selber, und außerdem wollte ich später nicht das Argument gegen mich haben, daß wir unser Gelingen dem Umstände verdankten, daß wir bessere Seeleute als die alten Flößebauer in Peru waren. Trotzdem brauchten wir einen Mann an Bord, der auf alle Fälle mit einem Sextanten umgehen und unsere Fahrt über das Meer als Unterlage für alle wissenschaftlichen Berichte auf der Karte festhalten konnte. »Ich kenne einen netten Kunstmaler«, sagt ich zu Hermann, »einen Mordskerl. Er spielt Gitarre und ist voller Übermut. Er machte die Steuermannschule und fuhr schon ein paarmal um die Welt, bevor er sich zu Hause mit Pinsel und Palette niederließ. Ich kenne ihn noch von den Kindertagen her und habe ein paarmal mit ihm zu Hause Wanderungen in die Berge gemacht. Wenn ich ihm schreibe und ihn frage, so ist er sicher dabei. « »Das klingt annehmbar«, stimmte Hermann zu, »und dann brauchen wir einen, der das Radio übernehmen kann. « »Radio?! « fragte ich entsetzt. »Was, zum Teufel, sollen wir damit? Das gehört ja gewiß nicht auf ein vorgeschichtliches Floß! « »Sag das nicht, es ist eine Sicherheitsmaßnahme, die keinerlei Einwirkung auf deine Theorie hat, solange wir nicht SOS aussenden.

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